Bienengarten - Bee-Family

Der Bienengarten gehört zum Gesamtensemble des Risahofs in Kratzern/Arbon, 2021

Hier werden im Gegensatz zum Hauptgarten des Risahofs nur heimische Sträucher, Stauden und Frühjahrszwiebeln verwendet. Das Grundgerüst bilden Obstbäume, die im ehemaligen Raster gepflanzt wurden. Einige alte Obstbäume des Rasters sind noch vorhanden, teilweise abgestorben. Ein abgestorbener Baum dient Wildbienen und anderen Insekten als Lebensraum und zur Eiablage.

Dass der Fokus dieses Gartens bei den Bienen liegt ist nicht zu übersehen. Die Wabenform wurde für die Pflanzungen und das neue Bienenhaus aufgegriffen. Die einzelnen Waben wurden mit eigens zusammengestellten Wildstauden-Mischungen für sonnige und schattige Standorte  bepflanzt. Um Räume zu gestalten, abzuschirmen und beim Bienenhaus vor Bise zu schützen, sind einige Waben mit Wildsträuchern bepflanzt und mit Wildstauden unterpflanzt. Bei den Wildstauden wurde neben gestalterischen Aspekten auf die Nutzbarkeit (Nektar & Pollen) für Honig- als auch Wildbienen sowie eine lange Blütezeit geachtet. Das Bienehaus wird von Sand umrahmt, der Wildbienen zur Eiablage dienen kann. Auch in den sonnigen Wabenbeeten wurde Sand in verschieden Schichtstärken aufgetragen. Die Räume zwischen den Waben sind als Blumenrasen begehbar. Die Holzeinfassungen werden mit der Zeit dem Verrottungsprozess erliegen, die definierten Staudenmischungen ineinander versamen. So verwischt die strenge Form allmählich, eine natürliche Dynamik und Standortanpassung geschieht. Pflegerisch wird nur gezielt eingegriffen, um die Dynamik gestalterisch zu begleiten und die Artenvielfalt zu erhalten und fördern.


Honigbienen an Reseda lutea


Fidelity Villa Mumm

Privates Firmengelände und Dankmal geschützter Park im gemischten Stil, Kronberg im Taunus bei Frankfurt. Entstandene Pflanzungen während der Anstellung als Grounds Manager bei Fidelity Worldwide Investment, 2009 - 2012

Besucher-und Eingansbereich zur VillaMumm, Staudenpflanzung mit Hainbuchen und Traubeneiche, geplant von Tom Stuart-Smith. Umsetzung 2010

Obstwiesen nur durch rote Tulpen und weissen Dichternarzissen akzentuiert, 2010

Feuchtwiese mit Standort angepassten Wildstauden und Prärielilien ergänzt, 2010

Revitalisierung des Esskastanien-Hains. Entfernung des Brombeerdickichts und Pflanzung einer Gräserpflanzung mit selektionierten, wilden Waldschmielen, Selbstaussaat des roten Fingerhuts sowie Ergänzung mit anderen Fingerhutarten und Königskerzen. 2010-2011